ikob Collection

Die Sammlung des ikob – Museum für Zeitgenössische Kunst spiegelt in vielerlei Hinsicht das Wesen unseres Hauses wider, mit all seinen Eigen- und Besonderheiten. Ihre Geschichte ist eine bildhafte Reflexion über die Geschichte des Museums, sie ist die Erzählung der Idee ikob, die ohne Worte auskommt. Über seine Sammlung vermittelt das ikob seine künstlerische, politische und nicht zuletzt auch geographische Identität.

Am Beginn der Sammlungsgeschichte des ikob steht ein Ende. Es waren wiederholte Schenkungen von Künstlerseite aus, oft nach der Realisierung gemeinsamer Ausstellungen, die den Epilog des alten ikob, einer Ausstellungsplattform ohne eigene Räume, einläuteten. Nach zwölfjährigem Bestehen wurde aus diesem ikob im Jahr 2005 das ikob – Museum für Zeitgenössische Kunst mit eigenem Haus in Eupen. Und damit wurde aus dem angesammelten und bereits reichen Bestand an Kunstwerken die ikob Collection.

Seither wurde die Sammlung des ikob stetig erweitert, zu jeder Zeit aber ohne Ankaufmittel. Die beträchtliche Mehrzahl der Werke im Sammlungsbestand sind Geschenke der Künstler. Damit fußt die Sammlung des ikob auf gegenseitiger Dankbarkeit und Anerkennung und zeugt vom freundschaftlichen Geist, den das ikob mit seinen Künstlern verbindet.

Heute umfasst die Sammlung mehr als 400 Werke aus einem breiten Spektrum künstlerischer Positionen von Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie über Video bis hin zur Installation. Sie ist geprägt durch die Verortung des ikob an der Grenze verschiedener Kulturräume und die daraus resultierende Konfrontation jeweils eigenständiger und sich lebendig voneinander unterscheidender Kunstszenen. 

Damit lässt der Museumsbestand Werke von Künstlern aus Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Luxemburg und Deutschland in Dialog treten. In der Sammlung sind beispielsweise vertreten: Günther Förg, Jerry Frantz, Guillaume Bijl, Christo & Jean Claude, Jaques Charlier, Jonathan Meese.

2007 wurde die Sammlung des ikob in der Ausstellung „Le Frac Oriental de Belgique“ im Palais des Beaux Arts in Brüssel präsentiert.