Jean-pierre Bredo

BE, 1964
Lebt und arbeitet in Stavelot

Bredo ist Absolvent der Académie Royale des Beaux-Arts in Brüssel (1992-96). Seither beschäftigt er sich mit dem hochbrisanten Problem der Gegensätze seines Heimatlandes Belgien. Die belgische Union – ursprünglich ein europäisches Modell für multinationale Gemeinschaft – wird politisch wie gesellschaftlich immer wieder in Frage gestellt. Für Bredo ist daran auch die Frage der persönlichen Identität geknüpft, der er spielerisch durch Verwendung der belgischen Nationalfarben schwarz, rot und gelb in seiner Kunst nachspürt. Dazu gehören Objekte, Objektmontagen und Installationen, aber auch Bilder. Es gelingt ihm, mit einer klaren Symbolsprache komplexe Zusammenhänge augenscheinlich zu vereinfachen, so dass dem Betrachter eine Auseinandersetzung möglich wird. Seine Kunst stellt Fragen, hat aber nicht den Anspruch, Antworten zu liefern. Seit 2005 sind Bredos Arbeiten in Ausstellungen in Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Polen und der Schweiz zu sehen. 2010 erhielt er das Montjoie-Stipendium des Kunst- und Kulturzentrums der Städteregion Aachen.


Arrosoir

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Objektmontage aus gelber Gießkanne mit schwarzem Aufsatz und roter PVC Spa Barisart-Flasche

39 x 77 x 34 cm

Heimat

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Teppich auf Multiplexplatte

50 x 120 cm

Empreinte Briquette Union (noir-jaune-rouge)

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Malerei LevisLux auf Papier, 3tlg.

105,5 x 76,5 cm