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Jerry Frantz, 2008

République Libre de Clairefontaine

Environment (Botschaftszimmer, Zeremonien, Pässe)

Die „erste Luxemburgerin“ Gräfin Ermesinde (1186-1247) war bereits zu Lebzeiten bedacht, einen neuen Staat auf ihrem Hoheitsgebiet zu gründen, der sich ausgezeichnet durch freiheitliche Grundsätze den Entwicklungen ihrer Zeit entgegensetzen sollte.

In einem Traum erschien ihr Jerry Frantz, den sie als ihren Stellvertreter zur Staatsgründung auserwählte. Gemeinsam erarbeiteten sie die Verfassung und alle Funktionsprinzipien der Freien Republik Clairefontaine, deren zentrale Positionen die folgenden sind:

– die Republik betrachtet sich als das Zentrum der Welt
– die Regierung der Republik deklariert sich im Exil, sie ist dauerhaft mobil
– jeder kann Staatsbürger der Republik werden, ohne dass auf dessen Herkunft geachtet wird
– die Republik gibt sich Fahne, Wappen und Nationalhymne
– oberstes Ziel der Republik ist die Verwirklichung einer Philosophie der absoluten Gedanken- und Ausdrucksfreiheit
– der Putsch wird als politische Handlung legitimiert und ist durch die Verfassung geregelt. Wer einen Putsch anstrebt, hat sich bei der Regierung der Republik zu melden und wird zum Putschminister ernannt. Er hat in der Folge die Möglichkeit, den Putsch ordentlich durchzuführen.

Am 28. März 2008 wurde im IKOB – Museum für Zeitgenössische Kunst in Eupen die erste Botschaft der Freien Republik von Clairefontaine eingerichtet. Der Präsident der Republik, Jerry Frantz, ernannte den damaligen Direktor des IKOB, Francis Feidler, zum Botschafter. Der Botschafter hat das Recht, Ausweise auszustellen und damit die Staatsbürgerschaft der Republik zu erteilen.