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Julio César Peña Peralta, 2011

Babalú Ayé

Holzschnitt
175 × 116,5 cm

– aus der Serie Apropiaciones indebidas

Die Holzschnitte Peña Peraltas beziehen sich auf José Guadalupe Posadas Grafikzyklus Calaveras, der die Toten in menschlichen Alltagszenen festhält, wie etwa beim Spielen des Liedes Besame Mucho. Das ausgestellte Werk aus dem Jahr 2011 nimmt selbst Bezug auf den Schlager Babalú, der von dem wandernden Tod Babalú Ayé erzählt, welcher einen nur dann verschont, wenn man ihm Zigarren und Schnaps als Wegzoll mitgibt. Der Tod ist in seinen Marotten äußerst menschlich. Wir alle enden wie er, wenn die Stunde schlägt und wir unsere Eitelkeiten ablegen müssen.